Foto-Ausstellungen

... eine kleine Auswahl ...
Wahre Kunst ist erst eine, wenn sie im Museum hängt. Nun, im Moma hängen meine Fotografien nicht, aber ich bin mit mir zufrieden. Die meisten meiner Bilder hängen (so hoffe ich wenigens) in zahlreichen Wohnzimmern, Kneipen, Warteräumen bei Steuerberatern, im Büro des Chefarztes, im Badezimmer meines besten Freundes.
Zwei Ausstellungen mag ich nach vielen Jahren doch noch gerne erinnern, auch weil das Ambiente besonders war .
Heeresgeschichtliches Museum HGM, Wien
Ein Jahr zuvor habe ich mein Buchprojekt "Frontlandschaften - Sextener Dolomiten 1915-1917" abgeschlossen. Den damaligen Direktor des HGM, Manfried Rauchensteiner, ausgewiesener Experte für den Ersten Weltkrieg, brauchte ich nicht lange von meiner Idee und meinen Bildern zu überzeugen. Die Ausstellung stand, und sie wurde zwei Mal verlängert.

Ein Foto-Bildband, in Schwarz-weiss, herausgegeben vom größten Verlag Südtirols, Athesia, jedoch nicht in der Geschichtsreihe, sondern in seiner Sparte "Touristik". Heute würde man sagen: zielgruppenverfehlt.
Aber es passte trotzdem. Die erste Auflage war nach 2 Jahren verkauft (ohne Werbung). Das Buch wurde von 9 Universitätsbibliotheken in Europa in ihren Bestand gesetzt. Vieles haben wohl historisch interessierte Wanderer gekauft, oder Menschen, die meine Bildsprache mögen und am Thema interessiert sind. - Bei Amazon gibt es noch Restexemplare für 75€.



Einen eigenen Raum zu haben, zwischen all den Waffen, Statuen, dem Wagen des ermordeten Thronfolgerpaars aus Sarajevo ... ein bißchen stolz war ich schon.


Meine Kamera (Leica R6 mit 35mm Objektiv und Zubehör) wiegt übrigens genauso viel wie das damalige kuk Mannlicher Sturmgewehr M95 der österreichischen Truppen (ca 3,7Kg)
Oberwasser, Sorpesee
Ich tauche gerne. Beruflich wie privat. Und bei einem Fernsehdreh über reflektierende Folien kam mir die Idee.

Der Sorpesee (NRW) ist ein Trinkwasserspeicher, vor allem für das Ruhrgebiet. Ein Bach (Sorpe) wurde aufgestaut, nun ist es ein See. Unterwasser ist es aber eigentlich nur eine überschwemmte Wiese. Zum Tauchen eigentlich öd. Meine Idee: ich fotografiere oberhalb der Wasseroberfläche und das sieht man dann in 10m Tauchtiefe.


Gut, wenn man nah ranfahren kann.

Gewichte für die Bilder

Was sehe ich oberwasser, was ich dann unterwasser als Foto präsentiere? Ich war teils selber überrascht: ein Modefotograf, der mit seinem Model am Ufer Kleidung fotografierte. Ausflugsschiffe, die in der Fahrrinne neben dem Tauchplatz vorbeifahren. Witterungsgebeutelte Markierungbojen, eine Schwanenfeder, die an der Obefläche schwimmt, ...
Wenn Sie das Video anklicken, werden Sie zu youtoube weitergeleitet. Es werden ziemlich genau die Daten von youtube erfasst, die auch erfasst werden würden, wenn Sie dirket auf youtube gegangen wären oder einen anderen Film, ein Kochrezept oder einen weiteren Film, den ich von mir dort eingestellt habe, ansehen würden. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGO) ist ok. Aber manchmal auch verschreckend.
Die Bilder schwebten etwa ein halbes Jahr unterwasser. Wenn die Sicht gut war, konnte man die Bilder aus 5m Entfernung sehen. Mit der Tauchlampe leuchteten sie bereits ab 10 m (dank der reflektierenden Folie, auf denen die Bilder gedruckt waren). Ein Hechtrogner (weiblicher Hecht) laichte an Bild #8 (an der Rückseite ). Ob die Fischkids im Frühjahr schlüpften und das Bild zur Kenntnis nahmen, weiß ich nicht.

Das Panoramafoto zeigt das "Ober-wasser". Gleich wird es pespektivisch genau dort unterwasser versenkt

Der Oberwassefotograf am Werk.

Hier wird das Bild versenkt.

Buddy Sascha und Marina versenken die Bilder

Fähnchenbojen
Kunstmarkt
Ich bin gerne auf Kunsthandwerkermärkten. Man ist näher an den Menschen dran. Ich kann mit den Fotoliebhabern direkt sprechen.

Mein Pavillon für outdoor (hier in St. Wendel Kunsthandwerkermarkt) bietet ein Atelier im kleinen.

Auch in einer Pfedebox sieht meine Kunst ganz gut aus (KUH Aachen)

Zwischen Glühwein und Eisenerzer Christbaumkugeln: der Kunstsnack für zwischendurch geht immer (Wein-Nachtsmarkt Traben-Trarbach)
Fine Arts
Qualität ist mir sehr wichtig. Ich bin Fotodesigner, kein Handyknipser, der mit KI bunte Bilder macht. Man sieht es, denke ich, wenn man gelernt hat es zu sehen.

Klassisch für die Wand: Bilderrahmen

Pigmentdruck auf Aluminium-Verbund (Dibond)

Die Rahmenrückseite bietet mehrere Aufhänge- und Befestigungsmöglichkeiten (alles ohne Nägel, Schrauben, Spannklemmen).

Der Klebeaufhänger auf der Aluplatte wirkt etwas grob, aber er hält!
Meine Fotografien sind hochwertige Fine-Art Drucke, die Pigmenttinte ist lichtbeständig (Epson sagt 100 Jahre), gedruckt auf Baumwoll- oder Spezialpapieren

- Fotorahmen: Magnetrahmen der Fa. Halbe (Standard im Museumsbetrieb), klassisch Aluminium- oder Holzrahmen
- Passepartout: säurefreier Museumskarton der Fa. Hahnemühle oder Fa. Klug Conversation
- Fotodrucke auf Dibond-Platten oder RC Layer: Farbpigmentdruck mit lichtechten Farben (lichtecht und alterungsbeständig bis 100 Jahre)
- Farbpigmentdrucke auf verschiedenen Papieren oder Baumwolle: ich verwende nur Materialien, die den gängigen Archiv- und Museumsstandards entsprechen.
- Fotografien unter speziellen Umwelteinflüssen: Hitze, Feuchtigkeit, Unterwasser (z.B. warme Räume, Garten, Unterwasser). Ich habe nicht für alles, aber für vieles eine Lösung.

Ein Bild kaufen? - gerne schicke ich Ihnen meine aktuelle Fotoausgabe zu.

Z.B. Erlenholz Magnetwechselrahmen

Unter dem Passepartout ist das Foto entweder mit Kaltkaschierfolie auf säurefreiem Karton aufgezogen ...

... oder mit Reispapier am Bilderrahmencorpus fixiert. So kann man es einfach und beschädigungs-frei wieder entfernen.

Die Angaben zum Foto (Titel, Entstehungsjahr, Datum des Abzuges) sind auf der Rückseite vermerkt, incl. Signatur.